zum inhalt

Antrag der Laufer Grünen: DSL-Versorgung in allen Laufer Ortsteilen sicherstellen

Die Grünen engagieren sich weiter für Breitbandleitungen und DSL-Anschlüsse in den Laufer Ortsteilen und stellen in der nächsten Ststratssitzung einen Antrag zur Umsetzung. Stadtradt Peter Rduch, Stadträtin Erika Vogel und Bürgermeister Benedikt Bisping (v.r.n.l.)Foto: Christa Binder
Die Grünen engagieren sich weiter für Breitbandleitungen und DSL-Anschlüsse in den Laufer Ortsteilen und stellen in der nächsten Ststratssitzung einen Antrag zur Umsetzung. Stadtradt Peter Rduch, Stadträtin Erika Vogel und Bürgermeister Benedikt Bisping (v.r.n.l.)Foto: Christa Binder

LAUF - Die grüne Stadtratsfraktion möchte die Versorgung mit DSL in allen Laufer Ortsteilen sicherstellen. Nach Informationsgesprächen mit betroffenen Bürgern wurde nun ein Antrag zur nächsten Verwaltungsausschuss-Sitzung des Laufer Stadtrates direkt nach den Sommerferien gestellt. Dieser wünscht einen aktuellen Sachstandsbericht über die Verhandlungen mit dem Breitbandpaten und der Regierung.

Außerdem sollen nun entsprechende Aufträge vergeben werden, die Fördermittel aus dem Zuschussprogramm der Regierung beantrag werden und die im Haushalt bereits eingeplanten Eigenmittel für die restliche Finanzierung freigegeben werden. Die Grünen, wie DSL-Experte und Stadtrat Peter Rduch erklärt, sehen nach dem Markterkundungs- und Auswahlverfahren nun die Möglichkeit zum raschen Handeln: "Lange haben wir auf das komplizierte Verfahren der Staatsregierung warten müssen. Nun soll es aber endlich klappen, es wird Zeit", so die Meinung an die
Adresse der Vergabestellen.

Die Fraktion wünscht sich, dass neben den erfolgreichen Projekten und Hochgeschwindigkeitsanschlüssen in Schönberg und Weigenhofen mit großer
Bürgerbeteiligung jetzt auch "endlich die Aufträge und Zuschüsse für alle restlichen Ortsteile klappen". Konkret geht es um die Beerbach, Bullach, Dehnberg mit Höflas und Ziegelhütte, Günthersbühl, Heuchling, Hub, Oedenberg und Simmelberg sowie Gaisreuth, Simonshofen, Tauchersreuth sowie der Bereich Vogelhof, Seiboldshof und Veldershof.

Technisch soll das neue Netz - soweit wirtschaftlich vertretbar- vorrangig mit Kabelleitungen aus Glasfaser oder Kupfer gearbeitet werden und durch Richtfunk ergänzt werden. Die Stadt Lauf hat bislang 115.000 Euro anteilige Eigenmittel im Haushalt für den DSL-Ausbau an freiwilligen Mitteln eingestellt.

PRESSEMITTEILUNG vom 20.08.2010

SPD, FW und Grüne setzen qualitative Meilensteine für Laufer Kindergärten

"25 Plätze für maximal 22 Kinder bei 1:10" sind die neuen Maßzahlen

Für kinderfreundliches Lauf mit Sicherung der Einrichtung

Lauf - Mit kleineren Gruppen und überdurchschnittlichem Betreuungsschlüssel flächendeckend in allen Kindertagesstätten setzten die Fraktionen von SPD, Freien Wählern und Grünen im Laufer Rathaus jetzt qualitative Meilensteine für die künftige kinderfreundliche Stadtentwicklung.

Kleinere Gruppen

Gemäß dem nun vorgestellten Zukunftskonzept sollen künftig in jeder Kindergartengruppe nur noch maximal 25 Plätze einplant werden, damit sind höchstens noch 22 Kinder in einer Gruppe. Nach den gesetzlich geregelten Gewichtungen beispielsweise für Integrativplätze oder Plätze für Kinder mit Migrationshintergrund, belegt ein solches Kind mehr als einen Platz, so dass weniger Kinder als offizielle Plätze in einer Gruppe sind.

Mehr Zeit für Kinder

Damit „mehr Zeit für Kinder" besteht, wird der Anstellungsschlüssel für eine optimale Betreuung durch ausgebildete Fachkräfte bei überdurchschnittlichen 1:10,0 festgelegt. Somit ist eine Fachkraft für höchstens zehn Kinder angestellt. Der behördliche Schlüssel  im Freistaat Bayern liegt hingegen bei 11,5 und  ist somit in Lauf deutlich besser.

Wie die Stadträte Johannes Auernheimer (SPD), Adolf Pohl (FW), Michael Spannring (Grüne) gemeinsam mit Bürgermeister Benedikt Bisping nun in einer gemeinsamen Erklärung mitteilen, garantieren sie die „wichtigen Schritte Verbesserung der Qualität der Bildung, Erziehung und Betreuung unserer Kinder. Die Allianz wird sich auch künftig weiter für unsere Kinder einsetzen, um die hohe Qualität der pädagogischen Arbeit in den Laufer Kindertageseinrichtungen nachhaltig zu sichern."

Anregungen aus dem jüngsten Kindertagesstättengipfel werden nun umgesetzt

Eine Vielzahl der Punkte im neuen Konzept waren auch von Eltern und Kindertagesstättenpersonal auf dem jüngsten Kindertagesstättengipfel aller Einrichtungen im Laufer Rathaus als Wünsche für eine kinderfreundliche Stadtentwicklung klar formuliert worden. Wichtig sei, diese Qualitätsstandards gemeinsam mit allen Einrichtungen unterschiedlicher Träger und mit einer gleichberechtigten finanziellen Förderung zügig umzusetzen. Man wolle somit gerade mit den kleinen Gruppenzahlen zusätzlich ebenso dem gemeinsamen Ziel gerecht werden, auch die bestehenden kommunalen Einrichtungen im gesamten Laufer Stadtgebiet auf lange Sicht zu erhalten und somit ein flächendeckendes Angebot zu sichern.

Kinderfreundliche Stadtentwicklung

Die drei Fraktionen kündigen dazu an, mit der Umsetzung in den nächsten Monaten zu beginnen und dies daher auch in die kommenden Kinder- und Jugendausschuss-Sitzungen einzubringen. „Somit wollen wir uns weiter als eine der kinderfreundlichsten Städte im Lande aktiv engagieren", so die kinderpolitischen Sprecher der Allianz Johannes Auernheimer, Adolf Pohl und Michael Spannring und Bürgermeister Benedikt Bisping.

Lauf, den 19.08.2010

 

Grüne Laufer Stadtratsfraktion gemeinsam mit der Allianz für Lauf für erneuerbare Energien

LAUF - Die Rathaus-Allianz von SPD, Freien Wählern und Grüne hat am Dienstag in einer kombinierten Bau- und Umweltausschuss-Sitzung mit einer gemeinsamen Entschließung klare Position zum Thema Windkraft und umweltfreundliche Energie bezogen. Damit hat sie mit einer gesicherten Mehrheit für die Bürgerinteressen, insbesondere der Bürgerinnen und Bürger in der unmittelbaren Nähe von Windkraftflächen gestimmt und sich hinter deren Interessen gestellt. Die Entschließung sieht vor, keine städtischen Flächen für Windrädernutzung zu verkaufen oder zu verpachten. Ebenso wurde geben die Aufwertung der Gebiete WK 23 bis WK 27 in Vorrangflächen im Rahmen der 15. Regionalplanänderung gestimmt. Zusätzlich wurde beschlossen, dass die Stadt Lauf über die bestehende Regionalplanung hinaus an die Gesetzgeber in Land und Bund sowie an die Mitwirkenden der Regionalplanung appelliert, Abstände größer als 1000m (WKA zu Wohnbebauung) sowie die Herabsetzung der geltenden zulässigen Schallimmissionswerte in den relevanten Gesetzen und Planungsverfahren zu verankern. Da die Regionalplanänderung auf die bundes- und landesweite Vorgabe eingeht, den Anteil von erneuerbaren Energie zu erhöhen, wurde in der Entschließung außerdem aufgenommen, dass sich die Stadt Lauf das Ziel setzt bis 2030 eine 100 Prozent - Erneuerbare Energie Kommune zu werden. Dazu sollen im Rahmen des Laufer Zukunftsprogrammes konkrete Maßnahmen umgesetzt werden, unter anderem Bürgerbeteiligungsanlagen oder der Ausbau des Laufer Klimaschutzprogrammes.

Seit Jahren wird in Deutschland über das Ziel 100 Prozent erneuerbare Energieversorgung in den politischen Parteien diskutiert,. Dieses Thema ist nicht neu. Insbesondere im Zusammenhang mit der Diskussion um die Verlängerung der Atomkraftwerkslaufzeiten haben sich bundesweit über 100 Regionen und Kommunen das 100 Prozent erneuerbare Energieziel gesetzt. Unter anderem der Landkreis Neumarkt, Sulzbach-Rosenberg. Darin geht nicht nur um die Verwendung von kompletten Öko-Strom der kommunalen Einrichtungen selbst, wie dies beispielsweise in Lauf und zahlreichen weiteren Kommunen durch ein vom Bayerischen Gemeindetag und den Energieversorgern umgesetzten Rahmenvertrag ohne Mehrkosten bereits erfolgt, sondern auch auch unter anderem um die umweltfreundliche Energieproduktion vor Ort. Mit zahlreichen Bürgerbeteiligungsprojekten, wie z.B. Bürgersolaranlagen, kann das Ziel erreicht werden. Damit wird auch das Anliegen von Bullacher Bürgerinnen und Bürgern aufgegriffen, die im Rahmen der Windkraftdebatte anregten „gemeinsam nachhaltige Konzepte für mögliche Energieformen in Bullach und Lauf zu erarbeiten" und dazu auch zu weiteren Schritten bereit seien, wie erst vor wenigen Tagen mitgeteilt. Ausdrücklich wird darauf hingewiesen, dass dieses Projekt eingebettet sein soll in den integrierten und laufenden Klimaschutzplan, der derzeit mit Unterstützung des Bundesumweltministeriums, für Lauf erstellt wird.
Weitere Informationen sind auf einer Projektseite unter www.100-ee.de abrufbar. Das Bundesumweltministerium unterstützt dieses Projekt und Bundesumweltminister Röttgens sieht es sogar als Ziel, bis 2050 zu 100 Prozent den Energieverbrauch in ganz Deutschland durch erneuerbare Energie zu decken.

Außerdem wurden in den kombinierten Sitzung eine Reihe von weiteren Wünschen und Anträgen aus den beiden Bürgerversammlungen berücksichtigt und beschlossen. Wie die Vertreter von SPD, FW und Grüne erklären freue man sich, nach den intensiven Diskussionen nun „wichtige und richtige Beschlüsse" gefasst zu haben. Die Entschließung sei noch unmittelbar nach den Beratungen im Kreistag am Vortag abgestimmt worden, um die Grundlagen der Kreispolitik mit aufgreifen zu können und durch möglichst viel Gemeinsamkeit der Beschlüsse ein deutliches politisches Signal zu setzen.

Das Verhalten der Laufer CSU -Fraktion in der kombinierten Sitzung des Bau- und Umweltausschusses sei unakzeptabel: Wer in der Sitzung zunächst Unwahrheiten vorträgt, politische Zielsetzungen für 100 Prozent erneuerbare Energien als nicht beschlussfähig hält und schließlich unter Protest nach einem verlorenen Geschäftsordnungsantrag die Sitzung verlässt, sowie zu einer weiter folgenden Bauausschuss-Sitzung nicht mehr erscheint, müsse sich überlegen, welches Politikverständnis diese Partei, den Laufer Bürgerinnen und Bürgern demonstrieren will. Die CSU handle nicht nur rechtswidrig, wenn Sie sich Sitzungen und Abstimmungen entziehe, sondern zeige auch ein zutiefst fragwürdiges demokratisches Bild. Durch entsprechende Richtigstellungen und Entschuldigungen seitens der CSU nimmt die Allianz dies als Zeichen für eine sachliche Zusammenarbeit und auch für eine abschießende Abstimmung im Stadtrat am Donnerstag, bei der die CSU getrennt auch über ihre energiepolitischen Visionen entscheiden kann. „Wir wollen damit der CSU den Weg offen halten, wieder selbst ins politische Spielfeld zurückzukehren."
Ausdrücklich begrüßen die Allianz-Vertreter, dass Bürgermeister Benedikt Bisping mit der CSU-Fraktion bereits unmittelbar nach der Sitzung Kontakt aufgenommen hat, um eine Lösung dieses Konfliktes zu finden und die Stadtratssitzung vorzubereiten und das weitere Vorgehen abzustimmen.

PRESSEMITTEILUNG vom 28.07.2010

Laufer Grüne wählen neuen Ortsvorstand

v.l.n.r. Sabine Marschel, Christian Egle, Claudia Bschor und Thomas Schneider
v.l.n.r. Sabine Marschel, Christian Egle, Claudia Bschor und Thomas Schneider

Vierköpfiger Ortsvorstand geht aktuelle Themen mit neuem Schwung und Personal an

LAUF - Die Laufer Grünen haben einen neuen Vorstand: Claudia Bschor und Sabine Marschel bilden die neue Doppelspitze des Grünen Ortsverbandes. Christian Egle und Thomas Schneider wurden zu Besitzern gewählt.

Bei den turnusgemäß alle zwei Jahre stattfindenden Wahlen bestimmten die Laufer Grünen einstimmig eine neue Führung für den Ortsverband. Mit Claudia Bschor und Sabine Marschel wollen die beiden neuen Ortssprecherinnen die erfolgreiche Arbeit ihrer Vorgängerinnen Gertrud Behrmann-Jansen, Andrea Dobbert und Renate Mayer fortsetzen, die nicht mehr für das Ehrenamt kandidierten.

„Unsere Demokratie lebt vom Mitmachen und einem breiten gesellschaftlichen Konsens", erklären die beiden Ortssprecherinnen. „Wir wollen mit unserer Arbeit für weitere Unterstützung der grünen Positionen werben." Die Grünen haben in Lauf und im Nürnberger Land bei den letzten Landtags-, Europa- und Bundestagswahlen jeweils ihr bestes Ergebnis erzielt.

Claudia Bschor, 40, Bürokauffrau, arbeitet heute als Filialleitung im Nahrungsmittel- und Gaststättenbereich. Sie ist Mutter von zwei Söhnen und einer Tochter: „Die Menschen spüren, dass wir mit unserem traditionellen 'immer mehr' und 'immer schneller' oft nicht mehr weiterkommen und ein Umdenken brauchen. Das gilt für die Bereiche Energie und Verkehr ebenso wie für unser Schulsystem, in dem Leistungsdruck und Leistungsfrust vorherrschen."

Sabine Marschel, 44, ist im kaufmännischen Facilitymanagement tätig und hat einen erwachsenen Sohn. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Gleichstellung von Mann und Frau, Integration von Ausländern und das Zusammenleben in einer zunehmend älter werdenden Gesellschaft liegen ihr besonders am Herzen.

Mit Thomas Schneider, 47, aus Günthersbühl sind auch die Ortsteile im Vorstand wieder repräsentiert. Der Maschinenbauer und technische Kaufmann sowie Öko-Nebenerwerbslandwirt setzt sich für die verstärkte Nutzung von regenerativen Energien vor Ort ein. „Die sehr emotionale Diskussion zum Thema Windkraft in den vergangenen Wochen hat mich bestärkt, dass hier noch sehr viel Aufklärungsarbeit erforderlich ist."

Christian Egle, 43, aus Heuchling komplettiert das Quartett. Er wird sich weiterhin um die  Kommunikation innerhalb der Grünen Organisation und die Öffentlichkeitsarbeit kümmern. „Wir haben in Lauf das Glück, einen grünen Bürgermeister und eine starke grüne Stadtratsfraktion zu haben. Wir wollen unsere Mandatsträger nach Kräften unterstützen, damit sie ihr Arbeit langfristig fortsetzen können."

In den kommenden Wochen will der grüne Ortsvorstand gemeinsam mit allen Parteien für ein „Ja" beim Volksentscheid für echten Nichtraucherschutz am 4. Juli werben.

PRESSEMITTEILUNG vom 10.05.2010

600 Gäste gaben dem grünen Bürgermeister die Ehre

Erster Bürgermeister Benedikt Bisping mit seiner Frau Dr. Lydia Hufman-Bisping (Kreisrätin)

Stadt Lauf lud zum Neujahrsempfang 2010

Wie immer in der Aula der Bertleinschule fand der traditionelle Neujahrsempfang der Stadt Lauf a.d. Pegnitz statt. Nach dem Defilee der fast 600 prominenten Gäste, die geduldig und erwartungsvoll an Erstem Bürgermeister Benedikt Bisping, seiner Frau, Kreisrätin Dr. Lydia-Hufmann-Bisping, Zweitem Bürgermeister Manfred Scheld und dem dritten Bürgermeister Georg Schweikert vorbeizogen, erwartete die Gäste zunächst der offizielle Teil mit den Ansprachen des Ersten Bürgermeisters, dem sich dann Landrat Armin Kroder und der diesjährige prominente Gastredner Hans Schaidinger, seines Zeichens Vorsitzender des Bayerischen Städtetages und zugleich Oberbürgermeister der Stadt Regensburg anschlossen.

Erste Impressionen von dem sehr gelungenen und lebendigen Abend finden Sie in der Bildergalerie.

Weiter finden Sie hier die Rede des Ersten Bürgermeisters Benedikt Bisping.

 

Einen Bericht in der PZ finden Sie hier:

 

„Wer hätte das gedacht?“

Benedikt Bisping über die erste Zeit im Amt als 1. Bürgermeister der Stadt Lauf a. d. Pegnitz

LAUF - Es ist ein kalter Wintertag. Bis zu minus 12,5 Grad rutschte in der Vollmondnacht das Thermometer. Zu früher Stunde gehe ich los ins Amt, mit dem Rathausschlüssel in der Hosenstasche.
Der Zentralschlüssel hängt an einem „Grünen Band." Es hat für mich viel Symbolik: Das Schlüsselband habe ich seit dem grünen Bundesparteitag in Nürnberg im Herbst 2007. Dort versprach mir Renate Künast, mich im Bürgermeisterwahlkampf zu unterstützen und nach Lauf zu kommen. Dieser Tage sind wir immer wieder
in Kontakt und tauschen uns aus, beispielsweise über die Auswirkungen der Bundespolitik auf die Kommunen. Politik heißt „Zukunft im Miteinander zu gestalten", dies gilt für alle Bereiche und Ebenen; es darf keine   
Einbahnstraße geben. Auch der Kontakt zu Sepp Daxenberger ist noch intensiver
geworden. Nach nun einem Jahr fange ich an, all dies, was da so u nglaubliches passierte, allmählich zu verarbeiten. Vor einem Jahr lief der Wahlkampf, mit einem Ergebnis das die Süddeutsche Zeitung mit „Umsturz in Lauf" beschrieb und ich in der Wahlnacht am 16. März spontan mit „Lauf, ich liebe Dich" einer jubelnden Menschenmenge entgegen rief und anschließend im Fernsehen, Radio und in den Nachrichtenagenturen übertragen wurde. Auch heute stehen viele Besprechungen und Repräsentationstermine an. In der Startphase von Mai bis Mitte Juli rechnete
eine Auszubildende Termine zusammen: Es waren über 500. Da waren sogenannte halboffizielle und private noch gar nicht eingerechnet. Das Bürgermeisteramt ist im dritten Stock des Rathauses und bietet einen schönen Blick auf die Stadt.

Große Berge Unterschriftenmappen liegen bereits auf dem Schreibtisch. Ich sollte mal hochrechnen, wie viele dieser Aktendeckel in einer Amtsperiode zusammenkommen. Zwei neue Füller, einer mit blauer und natürlich einer mit grüner Tinte sind bereits ausgefallen. Es war wohl zu viel für sie. Während ich mich zu früher Stunde durch die Papiere wühle, Gratulations- und Trauerkarten zeichne, gleichzeitig mir eine Strategie für ein anstehendes Wirtschaftsförderungsgespräch
überlege, legt sich in das holzvertäfelte Amtszimmer eine unglaubliche warme Stimmung. Eine große orangenfarbige Sonne geht östlich vom Moritzberg
auf, an diesem kalten, verschneiten Wintermorgen. Unvorstellbar viel Symbolik. Das Licht erreicht langsam die grünfarbige Leinenbordüre mit Aufnahmen aus unseren Partnerstädten und Laufs.

Heute wird mir der von mir neu bestellte Energie- und Klimaschutzbeauftragte der Stadt Lauf berichten, wie das nagelneue Klimaschutzprogramm 2009 anläuft.
Ich hätte es mir nicht vorstellen können: Insgesamt 275.000 € wurden über den neuen Haushalt mit 52 Millionen ¤ Gesamtsumme, wie alles andere auch, einstimmig (!) vom Stadtrat beschlossen. Es ist gedacht für alle Bürgerinnen und Bürger, Vereine, Gebäudeträger öffentlicher Bedeutung, die sich für Solaranlagen, Energieausweise, neue Kühlschränke, Wärmedämmung im Altbau usw. engagieren wollen. Während die Süddeutsche Zeitung auf dem Tisch liegt und in der Schlagzeile über die Beratungen zu einem Konjunkturprogramm schreibt, handeln wir und schaffen Fakten. Fachleute sagten mir, es sei das umfangreichste Programm dieser Art in Bayern. Selbst München hat pro Kopf ein kleineres Budget. Der Anteil von regenerativer Stromerzeugung der unabhängigen Stadtwerke, die als „Bürgerwerke" sensationell über 97 Prozent Marktanteile haben, liegt mit 28 Prozent fast doppelt so hoch, wie im Bundesdurchschnitt. Auch das Rathaus bezieht 100 %-Ökostrom der Qualitätskategorie „Gold". Das neue Laufer Zukunftsprogramm durfte ich bereits im Mai in einer Art „Regierungserklärung" vortragen. Im Stadtrat haben wir eine Gestaltungsmehrheit als „Allianz für mehr Miteinander und der neuen Wege" von
SPD, FW und Grüne. Die Grünen mit ihren über 18 Prozent stellen nun fünf Räte und - wie Fraktionssprecher Hans Kern gerne formuliert - „nun auch einen Bürgermeister". Jahrzehnte lang war die Abstimmung in der Opposition einfacher, man war nur zu zweit. Die CSU hat hingegen deutlich verloren: drei Mandate und stellt nach 29 Jahren nun keinen Bürgermeister mehr, da der 2. Bürgermeister von den Freien Wählern und der 3. Bürgermeister von der SPD kommen. Mit 27.000 EinwohnnerInnen ist Lauf die größte Kommune Bayerns, die von einem grünen
Bürgermeister geführt wird. So kam es auch, dass ich im Vorstand des Bayerischen Städtetages sitze. Dies gab es noch nie und hat ungeahnte Potentiale. Zum Themenschwerpunkt einer lebenswerten Entwicklung der Kommune, eine der kinderfreundlichsten Städte zu werden, hat es sich bereits gelohnt: Lauf hat nun einen Anstellungsschlüssen in Kindergärten bei 1:10 umgesetzt. Die Staatsregierung hat die von mir mitformulierte Vision, die bayernweit künftig auch einzuführen, im Koalitionsvertrag verankert. „Bildung als Generationsauftrag für alle" wird bei uns daher ganz groß geschrieben, gerade in nicht leichter werdenden, wirtschaftlichen
Zeiten. „Wo keine Kinder, da auch keine Zukunft". Zumal wir dies auch als große generationsübergreifende Aufgabe verstehen müssen und in die Familien, Vereine, Kindertagesstätten und Schulen tragen müssen. Daher gibt es nun einen neuen „Kinder- und Jugendausschuss", eine Fahrt aller Laufer KiTa-Vertreter zu anderen Einrichtungen. OB Uli Maly in Nürnberg und OB Siegfried Balleis in Erlangen empfingen uns dazu. Ein „Kindergipfel" im Herbst brachte einen Dialog in Bewegung und ein neuer Arbeitskreis „jung&alt" ist seitdem sehr aktiv. Erstmals wurde im Dezember ein Armutsbericht im Stadtrat vorgestellt. Eine weitere Vision haben wir
zudem für Lauf: „Wir wollen kein armes Kind in Lauf", so die spontane Reaktion eines Stadtrates. Ja, ich ziehe eine eindeutige positive Bilanz für die erste Zeit und „liebe Lauf weiterhin". Zugegeben, das hohe Amt bietet viele Möglichkeiten „Visionen und Utopien Realität werden zu lassen", hat aber auch einen hohen Preis. Unser Altlandrat hat recht, wenn er zu meiner Frau, Dr. Lydia Hufmann-Bisping, und mir sagt: „Nun seht ihr Euch zumindest mal in der Kreistagssitzung". Beide sind wir überraschend auch noch in den Kreistag eingezogen. Offensichtlich haben die
Wählerinnen und Wähler dabei mehr als nur an Fahrgemeinschaften mit´dem neuen Landrat und dem Laufer Bürgermeister gedacht. Das Privatleben hat sich mit dem Amt verändert, ein Spaziergang über den Marktplatz ist politischer geworden; zumindest öffentlicher. Kein Wunder, wenn ich ja auch alle zur Mitmachdemokratie einlade und viel mehr Menschen sich nun für Politik als Auftrag für die Zukunft interessieren. Die Sonne strahlt nun das ganze Bürgermeisterzimmer aus. Welche
Kraft diese umweltfreundliche Energiequelle nur hat...

Foto: Dr. Karin Adam

Wir laden ein !

Die Laufer Grünen und Interessierte treffen sich am:

15. September
6. Oktober
3. November
1. Dezember

Die Treffen finden jeweils ab 20:00 in der Lindenstube im Gasthaus
Linde/Wollner in Heuchling
statt.

Rückblick auf die Kommunal- und Bürgermeisterwahl....

....gibt es hier:

Unser Bürgermeister

Benedikt Bisping

Benedikt Bisping
Espanstraße 17
91207 Lauf a.d.Pegnitz
09123/52 22 - privat
E-Mail: benedikt(at)bisping.de
Internet: www.benedikt-bisping.de

im Rathaus:
Stadt Lauf a.d. Pegnitz
Urlasstr. 22
91207 Lauf

Tel. 09123/184-102 (Bürgermeister - Büro, Terminabsprachen)
FAX 09123/184-184
E-Mail buergermeister(at)stadt.lauf.de
Internet: www.lauf.de

Unsere Stadträte

Hans Kern

Hans Kern (Fraktionssprecher)
Schloßstraße 10b
91207 Lauf a.d.Pegnitz

Tel: 09126/28 71 40
Fax: 09126/28 71 41
E-Mail: hanskernlauf(at)t-online.de

 

Martin Grand

Martin Grand
Dehnberger Str. 29
91207 Lauf a.d.Pegnitz (Heuchlingen)

Tel: 09123/2121 (geschäftlich)
Tel: 09123/82752 (privat)
E-Mail: martin(at)grand.de

Peter Rduch

Peter Rduch
Am Badbrunnen 1
91207 Lauf a.d.Pegnitz (Schönberg)

Tel: 09123/82813 (privat)
E-Mail: prduch(at)gmx.de

 

 

Michael Spannnring

Michael Spannring
Kehrstr. 15
91207 Lauf a.d.Pegnitz

Tel: 09123/964380 (privat)
E-Mail: spanni(at)lauf.net

 

Erika Vogel

Erika Vogel
Dehnberger Str. 29
91207 Lauf a.d.Pegnitz

Tel: 09123/84905 (geschäftlich)
E-Mail: erikavogel(at)gmx.net

Ortsvorstand

Claudia Bschor

Ortsvorsitzende

Claudia Bschor
Stieglitzstraße 8
91207 Lauf

Tel.: 09123/961223

E-Mail:claudia.bschor (at) online.de

Ortsvorsitzende

Sabine Marschel
folgt
91207 Lauf

Tel.: folgt

E-Mail:sabinemarschel (at) yahoo.de

Christian Egle

Beisitzer:

Christian Egle
Meinzlohe Str. 3
91207 Lauf

Tel.: 09123/982423

E-Mail:ce(at)frische-fische.com

 

Beisitzer

folgt

 

Atomkraft: Schluss jetzt! - Großdemo und Umzingelung am 18. September in Berlin
Freiheit statt Angst! Datenschutzdemo am 11. September in Berlin, Potsdamer Platz, 13:00 Uhr
SCHWARZ-GELBEN ATOMPUTSCH VERHINDERN! SCHREIB DEINEM ABGEORDNETEN!
Meine Kampagne: GENKARTOFFEL? KOMMT NICHT IN DIE TÜTE!

GRUENE.DE News

Die Börse. Foto: Tobias Leeger/Flickr.

Wie verbindet sich für uns Grüne eine ökologische Wirtschaftsweise und nachhaltiges Wachstum mit den Erfordernissen von sozialer Gerechtigkeit?

Kategorie: Partei

Das Freiburger Rathaus. Foto: mightymightymatze/Flickr.

Wir muss ein Leitbild für nachhaltige und handlungsfähige grüne Kommunen aussehen?

Kategorie: Partei

Ein mittelloser Mann sitzt auf der Treppe der Deutschen Staatsoper.

Wie muss Parteinahme für die Schwächeren unserer Gesellschaft aussehen?

Kategorie: Partei

 
drucken
|
verschicken
|
speichern